Junge lebt in Parallelwelt

Veröffentlicht am 24.07.2017 in Landespolitik

In seinem SWR-Sommerinterview hat AfD-Landeschef Uwe Junge behauptet, Teile Ludwigshafens, Triers und Mainz würden von ausländischen Familienclans kontrolliert. Zudem stellte er sich hinter Björn Höcke, den er trotz seiner „Holocaust-Rede“ in der Partei behalten will.

 

Dazu Daniel Stich, Generalsekretär der SPD Rheinland-Pfalz:

 

„Mit seinem mit Unwahrheiten gespickten Interview hat Uwe Junge mal wieder deutlich gemacht, wofür die AfD steht. Diese Unwahrheiten hat er sogar noch selbst zugegeben. Die AfD ist nervös, sieht sich beim Blick auf die Umfragewerte mit dem Rücken zur Wand und agiert in einer bemitleidenswerten Parallelwelt. Wahlkampf heißt für die AfD nichts anderes als Provokation und das Verbreiten von Fake News.

 

Rheinland-Pfalz ist ein sicheres Land und die SPD-geführte Landesregierung tut alles dafür, dass dies auch so bleibt. Wir investieren zum Beispiel kräftig in die Ausrüstung unserer Sicherheitskräfte. Und die ohnehin hohe Aufklärungsquote war bei Veröffentlichung der Zahlen im März sogar noch einmal getoppt worden. Aber uns geht es nicht nur um die innere Sicherheit. Wir sind die Partei der doppelten Sicherheit, der inneren und der sozialen Sicherheit.

 

Herr Junge zeigt mit seinen Aussagen mehr und mehr, dass die AfD längst den Zenit hin zur rechtsradikalen Partei überschritten hat. In den Worten Uwe Junges tritt immer mehr zu Tage, dass er gedanklich noch an der dunkelsten Zeit dieses Landes festhält. Angstschürerei und übelster Populismus gehören nicht ins Parlament.

 

Es ist schlimm genug, dass die AfD im Mainzer Landtag sitzt. Wir als SPD zeigen Flagge, wie die Sozialdemokraten das schon immer getan haben. Wir werden bis zur letzten Minute dafür kämpfen, dass die AfD niemals auch nur einen Sitz im Deutschen Bundestag gewinnt.“

 
 

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