1. Mai in Plaidt: Wilhelm Anheier und seine Ideen

Veröffentlicht am 03.05.2018 in Pressemitteilung

Bei der traditionellen Feier des Tages der Arbeit am 1. Mai konnte der Ortsvorsitzende der SPD, Hagen Ingo Bretz, zahlreiche Besucher begrüßen.

Bereits vor 16 Jahren erzielte Gottfried Busch gegen Klaus Bell immerhin einen Achtungserfolg. Er zollte Wilhelm Anheier hohen Respekt dafür, dass der nun antreten wird und für sein demokratisches Engagement.

 

Marc Ruland (MdL) beglückwünschte Andrea Nahles zu ihrer Wahl zur Bundesvorsitzenden der SPD. Sein Hauptaugenmerk galt allerdings Wilhelm Anheier, der an diesem 1. Mai seinen Wahlkampf startete. Ruland freute sich im Sinne einer lebendigen Demokratie darüber, dass die SPD bei dieser Wahl einen Kandidaten aufstellen kann. Er bestärkte Wilhelm Anheier in seinem Vorhaben, die Menschen in der Pellenz an der Haustür zu besuchen, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

Andrea Nahles sprach zunächst über allgemeine politische Themen, wie den Pflegenotstand und die Beendigung der sachgrundlosen Befristung von Arbeitsverträgen. Besonders erzürnte sie, dass der Chef von Amazon, Jeff Bezos, vor kurzem mit dem Axel-Springer-Preis ausgezeichnet wurde. Sein „innovatives Unternehmertum“ zeige sich vor allem darin, dass er mit anderen Internetplattformen „Weltmeister im Steuervermeiden" sei. Wilhelm Anheier empfahl sie nachdrücklich für die Wahl des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde: „Ich kenne Willi schon seit einer Ewigkeit. Der hängt sich rein, der lässt nicht locker. Es ist Zeit für einen Wechsel.“

Wilhelm Anheier stellte einig Punkte seines Wahlprogramms vor. Um die ärztliche Versorgung wird man sich kümmern müssen. Schlagwörter wie Telemedizin oder Arzt-Chat schrecken Anheier nicht ab. Voraussetzung für solch moderne Behandlungsarten ist natürlich ein schnelles Internet. „Daran müssen wir arbeiten“, so Anheier, „auch für die Gewerbetreibenden in der Pellenz, für die mir ein „digitales Kaufhaus“ vorschwebt, in dem man zwar per Internet Bestellungen aufgeben kann, das Geld und die Arbeitsplätze aber hier bei uns bleiben.“ Wichtig ist auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Vor allem für Alleinerziehende ist es oft schwierig, dies miteinander in Einklang zu bringen. Helfen kann hier ein verbessertes Angebot der Kindertagesstätten und der Schulen. Dass der öffentliche Personennahverkehr in der Pellenz nicht perfekt ist, ist kein Geheimnis. Wilhelm Anheier will deswegen den Gedanken des Jugend- und Seniorentaxis weiterentwickeln. Er denkt dabei an einen „Bürgerbus“ oder sogar an einen - zumindest für bestimmte Personengruppen - kostenlosen ÖPNV.

Zum Abschluss der durchweg gelungenen Veranstaltung wurde Alfred Pickenhahn für sein 40-jährige Mitgliedschaft in der SPD ausgezeichnet.

 
 

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