Wahl eines VG-Beigeordneten: SPD nominiert Klaus Herbel

Veröffentlicht am 19.03.2022 in Ankündigungen

VG Weißenthurm. Wenn am 30. März der Verbandsgemeinderat zusammentritt, steht die Nachwahl mindestens eines ehrenamtlichen Beigeordneten auf der Tagesordnung. Das Amt des zweiten Beigeordneten wurde vakant, nachdem Raimund Israel (FWG) im Oktober 2021 überraschend verstarb und unter großer öffentlicher Anteilnahme beigesetzt wurde. Nach geltender Hauptsatzung sind bis zu vier Beigeordnete vorgesehen, von denen lediglich das Amt des ersten Beigeordneten mit Winfried Erbar (CDU) besetzt ist. Die FWG, immerhin drittstärkste Kraft, hat im Vorfeld der Wahl auf einen eigenen Vorschlag verzichtet. Die SPD wurde bei der Kommunalwahl zur zweitstärksten Kraft im Rat gewählt. Nun schlägt sie ihren erfahrenen Partei- und Fraktionsvorsitzenden Klaus Herbel (66) zur Wahl des Beigeordneten vor.

Zum Vorschlag äußert sich Jan Badinsky, SPD-Geschäftsführer: „Wir stehen fest hinter Klaus Herbel. Keiner hat einen Zweifel, dass er das Amt mit Hingabe begleitet. Für Ihn spricht, dass er langjährige Ratserfahrung hat, vereinsmäßig aktiv ist und kommunikativ auftritt. Anderen Menschen ist er offen zugewandt. Der Vorsitzende des SPD-Gemeindeverbandes ist in den Städten und Gemeinden gut vernetzt. Als ehemaliger Fachkaufmann und Dozent für Berufsbildung verfügt er über berufliches Querschnittswissen. In den Reihen der SPD, aber auch anderswo, hat Klaus Herbels Ratschlag Gewicht.“

Im Vorfeld der Wahl deutet sich auch eine Kandidatur aus den Reihen der FDP an, womöglich unterstützt von der CDU und den Grünen. Hierzu Badinsky: „Uns liegt an einer überparteilichen Verständigung, denn das Beigeordnetenamt selbst ist ein Amt zum Wohle der ganzen VG, nicht zum Wohle einzelner Parteien. Das gilt natürlich auch für uns. Deshalb haben wir angeboten, dass alle Fraktionen beide möglichen Kandidaturen mittragen und sich auf eine Reihung verständigen. Hier waren wir entgegenkommend und wären mit Klaus Herbel auf eine Kandidatur zum dritten statt zum zweiten Beigeordneten ausgewichen. Zum Stand am 19.03. ist die Fraktionsgemeinschaft (CDU, Grüne, FDP) nicht auf unseren Vorschlag eingegangen. Das bedauern wir, zumal der erste Beigeordnete, Winfried Erbar (CDU), auch von der SPD getragen wurde“, sagt Badinsky und beendet: „Wir halten bis zum Wahlgang allen Fraktionen die Hand offen. Mit der FWG fanden bereits lösungsorientierte Gespräche statt, was wir sehr loben.“

(Bildunterschrift: Klaus Herbel, Kandidat für das Beigeordnetenamt in der VG)

 

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