Stärkung der Jugendarbeit hat für SPD-Kreistagsfraktion Priorität

Veröffentlicht am 01.06.2021 in Pressemitteilung

Bindungslücken unter Gleichaltrigen müssen geschlossen werden

 „Was Kindern und Jugendlichen fehlt, ist der Kontakt zu Gleichaltrigen. Unmittelbare soziale Interaktion ist für ihre Lebensqualität und ein unbeschwertes Aufwachsen elementar. Daher haben wir angeregt, ein Programm zum "Restart Jugendarbeit MYK" aufzulegen“, sagt Achim Hütten, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion Mayen-Koblenz. Marc Ruland, Generalsekretär der SPD Rheinland-Pfalz und Kreisvorsitzender der SPD Mayen-Koblenz, pflichtet ihm bei: „Während der Corona-Pandemie haben Kinder und Jugendliche auf eine Menge verzichten müssen. Neben geschlossenen Kitas und Schulen und verpasstem Lernstoff sind es besonders Kontaktbeschränkungen sowie fehlende Freizeit- und Sportangebote, die ihnen zu schaffen machen. Es sind nicht nur Bildungs-, sondern vor allem auch Bindungslücken entstanden, die es nun gilt, zu schließen“. Viele Kinder und Jugendliche sehnten sich während des harten Lockdowns nach realen Begegnungen. Ihnen fehlte der Kontakt zu Gleichaltrigen, den sie zum Erlernen sozialer Kompetenzen und zur allgemeinen Persönlichkeitsentwicklung benötigen.

Die ohnehin finanziell belasteten Vereine und Träger von Kinder- und Jugendarbeit wurden von der Corona-Pandemie weiter ausgebremst und stehen aktuell vor großen inhaltlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen. Das Corona-Virus zwang die Offene Kinder- und Jugendarbeit dazu, Einrichtungen zu schließen sowie zahlreiche Maßnahmen und Angebote abzusagen. Im Zuge dessen sinken auch die Zahlen bei den ehrenamtlichen Mitarbeitenden. Viele Kinder drohen "verlorenzugehen", da der Kontakt abgebrochen ist. Mit dem Programm „Restart Jugendarbeit MYK“ sollen ihre Angebote mit einer Summe von 50.000 Euro unterstützt werden.


Nach Auffassung der SPD-Kreistagsfraktion könnten sowohl aktive Angebote unterstützenswert sein, als auch die Schaffung von pädagogisch unbegleiteten Räumen für Kinder und Jugendliche, beispielsweise für Jugendtreffs, Bolzplätze und Skateparks, wo junge Menschen Gemeinschaft erleben können.

„Wenn es die Infektionszahlen zulassen und das "Social Distancing" mehr und mehr der Vergangenheit angehören wird, wird die Möglichkeit, sich in Gruppen real treffen zu können, wieder einen besonderen Stellenwert einnehmen. Kinder und Jugendliche brauchen Räume, in denen sie Gleichaltrige treffen und sich entfalten können. Hier sind wir als Kreis gefordert, unseren Beitrag für die Stärkung der Jugendarbeit zu leisten. Damit investieren wir gezielt in das Wertvollste und das Wichtigste, was wir haben: in unsere Kinder und Jugendlichen, in unsere Zukunft“, sind sich Hütten und Ruland einig.

 
 

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