SPD Mayen-Koblenz im Austausch über Corona-Maßnahmen

Veröffentlicht am 06.11.2020 in Pressemitteilung

Sozialdemokraten berichteten in Onlinekonferenz über Eindrücke und Erfahrungen vor Ort

Mayen-Koblenz. Anfang November „trafen“ sich Mitglieder der SPD Mayen-Koblenz in einer gemeinsamen Videokonferenz, um erste Eindrücke über die neuen Corona-Beschränkungen auszutauschen. Die größtenteils auch in den Räten und kommunalen Verwaltungen ehrenamtlich engagierten Mitglieder führten einen aufschlussreichen Austausch über die konkrete Lage in den einzelnen Gemeinden und Städten. Auch stand eine Einschätzung der neuesten Entwicklungen aus Landessicht auf der Tagesordnung. Hierzu erklärte der Vorsitzende des SPD-Kreisverbands Mayen-Koblenz, Marc Ruland, Andernacher Landtagsabgeordneter: „Das Land hat seit dem ersten Lockdown weiter in das Krankenhauswesen investiert. Personal wurde extra für den Umgang mit Covid-19-Patienten geschult und Betten wurden aufgestockt. Zurzeit sind daher landesweit 1.631 Intensivbetten vorhanden, mehr als 500 Beatmungsgeräte stehen bereit und ein Reserve-Pool an zusätzlichen Pflegekräften wurde gegründet.“

Die Teilnehmer begrüßten diese Vorkehrungen und betonten ebenso, wie wichtig es war, dass die SPD-geführte Landesregierung auch im Rahmen der neuen Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes die kommunalen Spitzenverbände eingebunden hat. Besonders das Engagement seitens der SPD-geführten Landesregierung im Bund für weitere Nothilfen für vom Lockdown betroffene Selbstständige war wichtig für die Wirtschaft vor Ort. Hier ist es nun Aufgabe und Pflicht des Bundes, dass die Bundeskanzlerin sowie deren Wirtschaftsminister für eine zügige Auszahlung der finanziellen Hilfen wirken. Ebenso ist es notwendig, dass das Bundesgesundheitsministerium die „Freihalteprämie“ für die Krankenhäuser und deren Betten wieder einführt.

 

Besondere Beachtung und Wertschätzung fand in der Konferenz das bisherige Engagement aller Mitmenschen, die sich tagtäglich seit März – und schon lange davor – für unser aller Wohl und das Funktionieren unserer Gesellschaft einsetzten. „Diese Menschen verdienen unseren Respekt und unseren Dank“, wie Marc Ruland einstimmig mit allen Konferenzteilnehmern festhielt. „Es ist notwendig, dass wir dieses Thema auch über die Pandemie hinweg mitnehmen und für fairere und gerechtere Löhne in systemrelevanten Bereichen wirken.“

Die Sozialdemokraten betonen abschließend: „Momentan hat es besonders jeder einzelne selber in der Hand. Wir alle müssen unsere Kontakte einschränken, wenn die Infektionskurve wieder abflachen soll. Es darf zu keinen weiteren starken Infektionsanstiegen kommen, da sonst unser Gesundheitssystem erheblich überlastet wird. Es ist sicherlich schmerzlich auf viele schöne gemeinschaftliche Ereignisse zu verzichten, aber dies wird alles umso schneller wieder möglich sein, wenn wir jetzt alles zusammenhalten.“

 

Homepage SPD Mayen-Koblenz

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Dr. Thorsten Rudolph MdB

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