SPD begrüßt Einsatz der Luca-App im Landkreis Mayen-Koblenz

Veröffentlicht am 20.04.2021 in Pressemitteilung

„Mit der Luca-App werden wir auf dem Weg aus dem Lockdown unserer Freiheit ein großes Stück näher“, äußern sich der SPD-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Marc Ruland und Achim Hütten, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, zuversichtlich. Beide begrüßen den Einsatz des digitalen Instruments im Kampf gegen die Virusausbreitung. „Damit unterstützen wir unsere Gesundheitsämter bei ihrer Arbeit der Kontaktnachverfolgung im Infektionsfall und können uns endlich von der altmodischen, zeitaufwendigen Zettelwirtschaft mit handschriftlich ausgefüllten Kontaktformularen verabschieden“, ergänzen sie. Der Kreis Mayen-Koblenz gehört zu sechs Modellregionen in Rheinland-Pfalz, die die App nutzen.

Mit Hilfe der Luca-App sollen ab Ende April die Kontakte im Landkreis Mayen-Koblenz und der Stadt Koblenz digital registriert und nachverfolgt werden. Das System verbindet Gäste, Betriebe und das Gesundheitsamt. Die Luca-App ist ein digitales Kontakttagebuch, das für den Fall einer Coronavirus-Ansteckung alle Kontakte lückenlos dokumentiert. Die App meldet im Fall einer Corona-Infektion dem Gesundheitsamt elektronisch, wo die Nutzer mit wem Kontakt hatten.


Für Unternehmen und Bürger, die die App nutzen, entfällt das Ausfüllen von Adresslisten im Einzelhandel, der Gastronomie, Hotellerie oder Freizeiteinrichtungen. Diese einfache Art der Kontaktverfolgung reduziert den Aufwand für die manuelle Kontaktnachverfolgung und erleichtert damit die Arbeit des Gesundheitsamtes erheblich.

Die Luca-App ist für alle Nutzer und Nutzerinnen kostenlos. Wer sie sich herunterlädt, gibt einmalig seine Kontaktdaten an und kann dann beispielsweise bei einem Restaurantbesuch sein Smartphone vorzeigen. Durch den Scan eines QR-Codes werden die Daten automatisch und verschlüsselt erfasst. Das Berliner Unternehmen Nexenio entwickelte das System, die Idee stammt von Hip-Hopper Smudo von den „Fantastischen Vier“.

Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 sei ein regional wirksames und nachweisbares Schnelltestkonzept die Voraussetzung für die Einführung der Luca-App, um Modellregion zur behutsamen Öffnung im Lockdown zu werden, teilt Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler mit.

„Die Luca-App allein ist nicht das Wundermittel gegen die Virusausbreitung, aber sie ist ein Teil des Gesamtkonzepts. Indem wir im Falle einer Infektion mit Sars-Cov-2 unsere Kontakte schnell und umfassend weitergeben können, verlangsamen wir die Ausbreitung des Virus wirksam“, sind sich Hütten und Ruland sicher.

 

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