„Aus alt mach‘ neu!“

Veröffentlicht am 29.08.2021 in Pressemitteilung

Marc Ruland besuchte Start-up von Wladimir Klauser in Koblenz  

Warum werden heute immer weniger Elektro-Geräte repariert? Warum wird dieser dadurch entstehenden enormen Umweltbelastung nicht Einhalt geboten? Diese Frage und viele mehr stellte Wladimir Klauser, Elektrotechniker (Fachrichtung Funk- & Kommunikationstechnik), sich bereits vor einigen Jahren und beschloss den Schritt in die Selbständigkeit, indem er ein Start-up-Unternehmen in Koblenz gründete, mit dem er nun alles besser machen möchte. 

Im Rahmen seiner Dialogtour stattete Marc Ruland, Generalsekretär der SPD und Kreisvorsitzender MYK, dem Jungunternehmer kürzlich einen Besuch ab und erfuhr bei dieser Gelegenheit viele interessante Details über dessen Philosophie und Ziele. 

Im Februar 2019 gab´s für Wladimir Klausen den Startschuss für das eigene Unternehmen. 

Seitdem konnte der akribisch arbeitende Elektrotechnik-Kenner einen ständig wachsenden Kundenkreis von seiner Idee begeistern, so dass er bei der Suche nach größeren Gewerberäumlichkeiten in Koblenz fündig wurde und sich dort niederließ. Hier repariert er inzwischen pro Monat bis zu 60 TV-Geräte (Flachbildschirme von 28 bis 86 Zoll), die sich – ebenso wie die von ihm bearbeiteten Platinen – einer großen Nachfrage erfreuen. „Vor allem die Platinen werden immer stärker nachgefragt. Wir leben zwar in einer Wegwerf-Gesellschaft, aber ich erlebe 

auch, dass es trotzdem noch viele Menschen gibt, die, ebenso wie ich, den Ansatz der Nachhaltigkeit verfolgen und defekte Geräte reparieren lassen“, so Wladimir Klausen. Was ihn jedoch besonders umtreibt, ist – so wörtlich – „…die Verantwortungslosigkeit der Verbrauchermärkte und der Industrie, die Jahr für Jahr tausende von defekten Neugeräten kurzerhand über die Kunststoff-Schrottpresse entsorgen“. Für die Wirtschaft, die auch Neuerungen entwickeln und auf den Markt bringen soll, ist die Nachhaltigkeit durch Reparatur sowie die Schonung von Ressourcen und Umwelt gleichermaßen „unbedeutend“. Hier stehen vor allem die Planzahlen und Unternehmensgewinne im Fokus, so Klausen.

Marc Ruland teilte die Meinung des Elektrotechnikers, der den Schulterschluss mit der Politik und den „Wegwerf-Märkten“ sucht. „Ich werde Herrn Klausen gerne dabei unterstützen, im Sinne von Urban-Mining das Verständnis für den Schutz der Umwelt über den Weg der Nutzung, Reparatur und Wiederverwertung zielstrebig zu verfolgen, und bin davon überzeugt, dass seine innovative Geschäftsidee ein hohes Wachstumspotenzial in sich birgt.“

 

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