SPD will Lokales Bündnis für Familie in Andernach

Veröffentlicht am 28.05.2008 in Pressemitteilung

Die SPD Fraktion im Andernacher Stadtrat um ihren Vorsitzenden Clemens Hoch hat sich für die Einrichtung eines „Lokalen Bündnisses für Familie“ ausgesprochen. Das geht aus einem Antrag der Sozialdemokraten an die städtischen Gremien und den Stadtrat hervor.

„Lokale Bündnisse sind lokale Netzwerke, in denen Partnerinnen und Partner aus ganz unterschiedlichen Handlungsfeldern“, erläutert SPD Fraktionschef Clemens Hoch: „Ziel ist es Familien zu fördern, die Rahmenbedingungen der Stadt familienfreundlich zu gestalten und ein familienfreundliches Klima zu stärken.“ Die SPD fasst dies unter den Stichworten Familienkompetenz stärken und die Arbeits- , Lebensbedingungen sowie das Wohnumfeld verbessern zusammen. „Bereits im März hatten wir unser Konzept zu mehr Innerstädtischer Familienfreundlichkeit vorgelegt“, so SPD Planungssprecher Jens Groh weiter: „Ein Lokales Bündnis und eine vernünftige Spielleitplanung ergänzen sich prächtig.“ Der neuerliche Antrag sei eine konsequente Fortsetzung des Einsatzes der SPD Andernach für eine noch familienfreundlichere Stadt.
„Lokale Bündnisse für Familie“ sind eine Initiative des Bundesfamilienministeriums und der rheinland- pfälzischen Initiative VIVA FAMILIA. Das Land Rheinland- Pfalz hat dazu eine Servicestelle in der Landeszentrale für Gesundheitsförderung (LZG) eingerichtet. Durch diese sollen lokale Bündnisse für Familien in Rheinland- Pfalz in besonderer Weise unterstützt und gefördert werden.
„Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels kommt der Stärkung von Familien und der Förderung familienfreundlicher Arbeits- und Lebensbedingungen eine wachsende gesellschaftliche Bedeutung zu“, erläutert der jugendpolitische Sprecher der SPD Lars Hörnig dazu. Lokale Bündnisse leisten hierzu einen Beitrag. Bündnisse sind in Landkreisen, Städten oder Gemeinden aktiv. Sie setzen genau da an, wo vor Ort der Schuh drückt, und entwickeln passgenaue Lösungen. Zu allgemeinen Problemstellungen wie beispielsweise zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf können die Antworten von Ort zu Ort unterschiedlich ausfallen: Flexibilisierung der Öffnungszeiten von Kindertagesstätten, leichtere Vermittlung von Tageseltern (auch in Notfallsituationen) über das Internet oder die Schaffung von Betreuungsplätzen für Kinder in Kooperation von Unternehmen und Kommunen sind hierfür Beispiele.
„Was realisiert wird, hängt maßgeblich von den Handlungsmöglichkeiten der Bündnisakteure und den Erfordernissen vor Ort ab. Und wir haben in Andernach bereits jetzt viele gute Ideen, auf denen wir aufbauen können“, so Clemens Hoch weiter. Von großer Bedeutung für die lokalen Bündnisse ist die Einbindung bürgerschaftlichen Engagements. Gerade auf kommunaler Ebene lassen sich viele Angebote entwickeln, die die Lebensqualität von Familien positiv beeinflussen, die allein auf kommunale oder freie Träger gestützt, nicht realisierbar wären (Beispiel: Leih- Omas oder Leih- Opas). „Bürgerschaftliches Engagement zu wecken und zu koordinieren, ist deshalb für die Bündnisse wichtig“, formuliert abschließend der SPD Fraktionsvorsitzende Clemens Hoch als Ziel.
Pressemitteilung der SPD Andernach

Veröffentlicht am 28.05.2008

 

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