Weg nun offenbar frei für ein Jugendparlament im Landkreis

Veröffentlicht am 06.09.2010 in Fraktion


SPD-Kreistagsfraktion Mayen-Koblenz begrüßt Umdenken des Landrates

Mayen-Koblenz. Der Weg ist nun offenbar frei für ein Jugendparlament im Landkreis Mayen-Koblenz. Die SPD-Kreistagsfraktion begrüßt das Umdenken des Landrates Dr. Alexander Saftig in dieser Frage. „Bereits im letzten Jahr hatte unsere Fraktion den Antrag ‚Jung sein in Mayen-Koblenz – Demokratie (er)leben’ für die Einrichtung eines Jugendparlaments in Mayen-Koblenz in den Kreistag eingebracht. Leider ohne Erfolg, weil er mit den Stimmen der schwarz-gelben Kreistagsmitglieder und der Stimme des Landrates abgelehnt wurde. Gleichsam fand auch unser Antrag auf eine weitere Beratung im Jugendhilfeausschuss keine Mehrheit. Nun scheint sich Lage gewendet zu haben“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Rolf Schäfer.

In einer Presseerklärung der Junge Union vom 25. August 2010, wird die Rede von Landrat Dr. Saftig wie folgt wiedergegeben: „Den jungen Menschen sollte es aber auch möglich sein, kommunalpolitisch aktiv zu werden und ihre Ideen einzubringen. Durch die Etablierung von Jugendparlamenten kann neben dem Heranführen an die Politik, dem Erleben von Basisdemokratie auch eine Identifikation mit den vorliegenden und noch zu bewältigenden Aufgaben stattfinden.“ Weiter wird der Landrat zitiert mit: „Diskutiert mit in der Kreisentwicklung, bringt Eure Ideen mit ein. Wir hören hin und nehmen Euch ernst.“

Für die SPD-Kreistagsfraktion betonte ihr jugendpolitischer Sprecher, Marc Ruland: „Dies sind ganz unsere Worte. Nun wollen wir die Worte Landrates an seinen Taten messen. Wir werden einen Antrag für die Etablierung eines Jugendparlamentes im Landkreis erneut einbringen und hoffen, nicht nur auf die Zustimmung des Landrates, sondern auch auf Zustimmung von den Vertretern von CDU und FDP. Auch sind wir für eine Weiterberatung im Jugendhilfeausschuss aufgeschlossen. Wir wollen - und das haben wir immer betont - den Jugendlichen die Möglichkeit eröffnen, mehr Mitsprache auszuüben, Demokratie zu (er)leben, Politik aktiv zu betreiben, um Jugendangebote selbst zu gestalten.“

 

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