SPD Mayen-Koblenz: „Betreuungsgeld floppt auch im Landkreis! SPD will lieber Geld in Kita-Plätze lenken“

Veröffentlicht am 26.09.2013 in Pressemitteilung

 

MYK/Mayen. Die jüngsten Zahlen der zuständigen Jugendämter machen deutlich, dass das Betreuungsgeld auch im Landkreis Mayen-Koblenz kaum angenommen wird. Dies erklären der Vorsitzende der Kreis-SPD Clemens Hoch und der Landtagsabgeordnete für die Region, Marc Ruland: „Mit gerade einmal zwölf Anträgen bei der Stadtverwaltung Andernach, drei Anträgen in Mayen, sowie noch nicht mal 100 Anträgen bei der Kreisverwaltung in Koblenz wird klar: Die Eltern im Kreis nehmen das Betreuungsgeld nicht an. Wir sagen: Recht haben sie, denn das Betreuungsgeld schafft keine Wahlfreiheit.“ Die SPD Mayen-Koblenz schlägt vielmehr weiterhin vor, mehr Geld konsequent in den Ausbau der Kinderbetreuung in Kindertagesstätten zu investieren.

 

Ruland und Hoch weisen zudem auf die Probleme hin, die die Einführung eines solchen Betreuungsgeldes offenkundig mit sich bringt: „Wer Eltern Finanzmittel dafür zur Verfügung stellt, dass sie ihre Kinder nicht in eine Kindertagesstätte schicken, sorgt dafür, dass letztlich Bildungsungerechtigkeiten zementiert werden. Bei gleichzeitig fehlenden Kitaplätzen werden diese durch finanzielle Anreize von einem Wiedereinstieg in die Erwerbstätigkeit abgehalten. Wir werden uns auch weiterhin für eine Abschaffung dieses Instruments starkmachen. Lieber sollte der Bund stärker als bisher in die Kindertagesstätten investieren. Die geringe Inanspruchnahme des Betreuungsgeldes durch die Eltern im Kreis Mayen-Koblenz bestärkt uns zudem in unserer Position“, betonten der Landtagsabgeordnete 
 

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