„Mit Andrea Nahles eine gute Wahl an Fraktionsspitze getroffen"

Veröffentlicht am 29.09.2017 in Pressemitteilung

MYK. „Mit einem Wahlergebnis von rund 20 Prozent kann und darf niemand in der SPD zufrieden sein. Wir haben nach 2009 und 2013 zum nunmehr dritten Mal unser Wahlziel nicht erreicht und werden diese Ergebnisse kritisch und ausführlich bewerten. Ein Weiter-so-wie-bisher wird es nicht geben! Deshalb ist es gut, dass auch die Bundes-SPD die Rolle der Oppositionsführerschaft angenommen hat“, erklärt der SPD-Vorsitzende im Kreis Mayen-Koblenz, Marc Ruland, MdL. „Der Ball zur Regierungsbildung liegt nun im Feld der Union, die sicher gemeinsam mit FDP und Bündnis90/Die Grünen ein Regierungsbündnis bilden wird. Eine Weiterführung der Großen Koalition aus CDU/CSU und SPD ist für uns nach einem solchen Wahlergebnis nicht vorstellbar."

"Auch angesichts der Tatsache, dass mit der AfD eine Partei in den Deutschen Bundestag eingezogen ist, die rechtsextremes Gedankengut und Neonazis in ihren Reihen duldet, braucht es eine sozialdemokratische Opposition. Als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten werden wir diesen braunen Ideologen und Menschenfeinden mit aller Entschlossenheit entgegentreten und zugleich eine glaubwürdige und auf Solidarität bedachte Opposition zur Jamaikakoalition bilden“, so der Andernacher Landtagsabgeordnete weiter.

„Mit Andrea Nahles als Fraktionsvorsitzende hat die SPD-Bundestagsfraktion sich für die richtige Frau entschieden. Es war Andrea Nahles, die in der vergangenen Legislatur als Ministerin für Arbeit und Soziales den Mindestlohn und die Rente mit 63 durchgesetzt hat. Als führende Sozialpolitikerin der SPD werden wir gemeinsam mit ihr auch in Zukunft für mehr soziale Gerechtigkeit kämpfen und Alternativen aufzeigen“, so Ruland abschließend.

 

 

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