„Jede Investition für die Jugendarbeit ist ein wichtiger Beitrag für die Gesellschaft!“

Veröffentlicht am 07.09.2021 in Pressemitteilung

Marc Ruland zur Ausstellung „40 Jahre Jugendtreff Mendig“

 

Anlässlich einer zwei Tage währenden Ausstellung zum 40-jährigen Jubiläum des Mendiger Jugendtreffs hieß Stadtbürgermeister Hans Peter Ammel kürzlich neben zahlreichen weiteren Ehrengästen auch Marc Ruland, Generalsekretär der SPD Rheinland-Pfalz und SPD-Kreisvorsitzender MYK in der Laacher See-Halle herzlich willkommen. Realisiert wurde die Ausstellung von dem Jugendpfleger der Stadt Mendig, Serge Hertrich, der gemeinsam mit einigen Kindern und Jugendlichen, Mitarbeitern der Stadt und vielen Zeitzeugen die vergangenen 40 Jahre des Jugendtreffs zusammengestellt und beeindruckend dokumentiert hatte.

Für den staatlich anerkannten Erzieher und Diplom-Sozialpädagogen (FH) Serge Hertrich ging im Oktober 2014 ein Traum in Erfüllung, als er seinen Arbeitsvertrag als Jugendpfleger der Stadt Mendig unterzeichnen durfte. „Es war mir eine Herzensangelegenheit, die offene Jugendarbeit in Mendig in den vergangenen 40 Jahren einmal zusammenzufassen“, unterstrich er. 

„Jede Investition in die Jugendarbeit, wie zum Beispiel Jugendtreffs, Jugendparlamente und Jugendbeteiligungs-Institutionen, ist ein wichtiger Beitrag für die Gesellschaft und die Demokratie. Nicht zuletzt tragen diese Einrichtungen zur politischen Bildung der jungen Menschen bei, welche dadurch gegen jegliche Form von Extremismus gefestigt werden“, so Marc Ruland, der von 2016 bis 2021 als Jugendpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion sehr eng mit den Jugendverbänden zusammenarbeitete und sich nach wie vor über das vielfältige Angebot in der die Jugendarbeit freut.

Nachdem die Stadt Mendig nach langer Suche mit der ehemaligen Schulbaracke auf dem Mendiger Marktplatz eine Räumlichkeit für den ersten Mendiger Jugendtreff gefunden hatte, konnte dieser nach umfangreichen Sanierungsarbeiten am 12.08.1981 eröffnet werden.  „Da es immer das Ziel der Stadt war, eine professionelle offene Jugendarbeit in Mendig zu etablieren, wurde mit Werner Offergeld, der erfreulicher Weise heute auch den Weg zu uns gefunden hat, ein ausgebildeter Sozialarbeiter gefunden, der diesen ersten Jugendtreff dann bis 1984 begleitete“, sagte Stadtbürgermeister Ammel. 

Seitdem ist der Jugendtreff drei Mal umgezogen: Erst ins Stadthaus, dann 2008 ins „Alte Kino“ in der Pellenzstraße und schließlich 2017 in die hell und freundlich gestalteten Räumlichkeiten in der Brunnenstraße. Diese Stationen wurden in der Ausstellung eindrucksvoll dokumentiert und spiegelten den Zeitgeist der jeweiligen Jahrzehnte wider. 

Stadtbürgermeister Ammel dankte allen freiwilligen Helfern, zu denen viele Jugendliche, Ehrenamtler, Vereine und Privatpersonen zählen, „die in den vergangenen vier Jahrzehnten die hauptamtlichen Jugendpfleger und die Stadt Mendig dabei unterstützt haben, unseren Kindern und Jugendlichen eine sichere und kreative Anlaufstelle bieten zu können, in der sie mit pädagogischer Unterstützung auf ihrem Weg ins Leben begleitet werden können.“

Im Dialog mit dem Jugendpfleger Serge Hertrich versprach Marc Ruland, dem Mendiger Jugendtreff in der Brunnenstraße demnächst einen Besuch abzustatten. 

 

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