„Erinnerungen an einen bedeutenden Politiker wachhalten“

Veröffentlicht am 03.08.2021 in Pressemitteilung

Marc Ruland zu Gast im Willy-Brandt-Forum 

 

Zukunft braucht Erinnerung – von diesem Leitgedanken geführt, macht der Generalsekretär der SPD Rheinland-Pfalz, Marc Ruland, im Rahmen seiner Dialog-Tour Zwischenstopp im Willy-Brandt-Forum. Begleitet wird er vom Bundestagskandidaten Martin Diedenhofen, der sich im September im Wahlkreis Neuwied/Altenkirchen zur Wahl stellen wird. Empfangen werden die beiden SPD-Politiker von einem ganzen Personenkreis, denen das Museum ebenso am Herzen liegt wie ihnen: Christoph Charlier, Vorsitzender des Willy-Brandt-Forums, gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern Sigrid Wesely und Georg Walenciak sowie den Stadtvertretern Gerhard Hausen, Bürgermeister, und Markus Winkelbach, Beigeordneter. 

Die Verantwortlichen des Willy-Brandt-Forums freuen sich, dass sie seit dem 1. Juni nach langer Corona-Zwangspause endlich wieder Besucher empfangen und Führungen durch das außergewöhnliche Museum anbieten können. Denn Brandts lebenslanger Einsatz für Frieden und Versöhnung werde im Unkeler Willy-Brandt-Forum auf spannende und eindrucksvolle Weise wachgehalten, bemerkt Ruland. Das sei in der heutigen Zeit wichtiger denn je. 

Brandt, der bis zu seinem Tod 1992 in Unkel lebte, hatte sehr früh erkannt, dass die verzweifelte Situation der Länder in der sogenannten Dritten Welt zu einer Bedrohung für das Leben aller geworden ist. Dieser Einsicht lag die Gründung der Nord-Süd-Kommission vor 40 Jahren zugrunde, die der ehemalige Bundeskanzler leitete. Bereits im Jahr 1990 sagte er: „Für mich steht außer Zweifel, dass die Sicherung des Weltfriedens, der Kampf gegen Hunger und unmenschliche Lebensbedingungen, Umweltschutz und Schritte zur dauerhaften Entwicklung die zentralen 

Aufgaben der kommenden Jahre sind.“ Seitdem sind die weltweiten Probleme immer drängender und globaler geworden. 

Herzstück des Museums ist das Arbeitszimmer des Politikers, das originalgetreu rekonstruiert wurde. Daneben gibt es viele weitere Exponate, Dokumente und Fotografien, die Brandts Leben und Wirken greifbar machen. Ein modern gestaltetes, zeitgeschichtliches Museum mit zahlreichen audiovisuellen Medien lädt den Besucher ein, sich mit dem Friedensnobelpreisträger und seiner Zeit zu beschäftigen. Interessierte sind dienstags bis sonntags zwischen 11 und 17 Uhr herzlich willkommen. 

Das Forum wird seit der Eröffnung im März 2011 von rund 25 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geführt. „Der ehrenamtliche Aufwand, der hier betrieben wird, ist beeindruckend! Sie erfüllen Willy Brandts Wunsch „Wir wollen mehr Demokratie wagen!“ mit Leben und tragen sein Wirken und Denken weiter, indem sie mit viel Herzblut und vorbildlichem bürgerschaftlichen Engagement den Erfolg des Museums sichern. Herzlichen Dank an alle Aktiven, Förderer und Freunde“, lobt Diedenhofen anerkennend. 

 

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