CDU verspielt Glaubwürdigkeit der Politik

Veröffentlicht am 12.03.2012 in Pressemitteilung

Bürgerempfang Ochtendung 20120311

Andrea Nahles beklagt fehlendes „schwarzes“ Verantwortungsgefühl in Bund und Land

OCHTENDUNG: Aufmerksam verfolgte die Bundestagsabgeordnete Andrea Nahles am Sonntag die Rede von Hendrik Hering, dem Fraktionsvorsitzenden der SPD im Mainzer Landtag. Hering war mit der Generalsekretärin der SPD zum Bürgerempfang nach Ochtendung gebeten worden. Und wie vielerorts bei den jüngsten Besuchen von Politikern aus Bund und Land ging es um das Thema Geld. Niemand hat welches in Land, Kommune oder Bund. Doch die Pflichtaufgaben des Staates wollen mittels solider Finanzen erfüllt werden. Immer schwieriger für alle Beteiligten bei ständig steigenden Preisen vor allem in der Energieversorgung.

Mit der Lohnentwicklung im Land geht es dem Bürger im Grunde wie den staatlichen Institutionen. Immer mehr Geld muss auch der kleine Mann für seine so genannte Daseinsfürsorge berappen. Ein höheres Einkommen, das diese Entwicklung kompensieren könnte, steht kaum in Aussicht. Die Grundidee der sozialen Gerechtigkeit der fast 150 Jahre alten SPD, damit jeder die Freiheit hat, etwas aus seinem Leben zu machen, ist vor diesem Hintergrund immer schwieriger umzusetzen. Andrea Nahles bekräftigte daher im Gespräch mit den Gästen von Bürgermeisterin Rita Hirsch die Forderung nach Verlässlichkeit und Glaubwürdigkeit in der Politik.

„Gerade die finanzielle Lage verpflichtet uns, die Kommunen stärker zu unterstützen“, erklärte Nahles. „Es kann nicht sein, dass eine Stadt wie Ochtendung einen Schuldenbauch von 15 Millionen Euro vor sich her trägt und absehbar in jedem Jahr ein weiteres Minus von 800 000 hinnehmen muss, weil sich die Pflichtaufgaben einer Kommune nicht von selbst und umsonst erledigen lassen“, bekräftigte sie.

Vor dem Hintergrund bestätigte Andrea Nahles auch den Vorwurf Hendrik Herings an die Opposition in Mainz: „Hering hat recht. Es kann nicht sein, dass jeder Vorschlag der Regierung einen einzigen Ablehnungsreflex auslöst, der mit Argumenten nicht untermauert werden kann. Wir müssen erwarten, dass sich gerade in diesen finanziell schwierigen Zeiten, die Politiker aller Couleur zusammen nehmen, um die großen Aufgaben konstruktiv und im Sinne einer guten Zukunft aller zu meistern. Die Vergangenheit beweist aber im Bund wie im Land, dass die aktuelle Form der Klientel- und Eiertanz-Politik der CDU/CSU und FDP der Glaubwürdigkeit der Politik insgesamt schadet. Die Auswirkungen davon spürt man in jedem Ortsverein.“

 

Homepage SPD Mayen-Koblenz

Willkommen in Urmitz

Dr. Thorsten Rudolph MdB

Besucher:499317
Heute:113
Online:1

26.09.2026 19:01 Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung
Jetzt braucht es einen gemeinsamen Aufbruch für Olympia. München setzt sich durch. Nachdem die Evaluierungskommission die Konzepte von München und KölnRheinRuhr nahezu gleichauf bewertet hatte, haben sich die Delegierten der außerordentlichen Mitgliederversammlung nun für München als deutsche Bewerberstadt entschieden. Wir gratulieren München und allen Beteiligten zu diesem überzeugenden Konzept. Sonja Eichwede, stellvertretende Vorsitzende: „Herzlichen Glückwunsch… Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung weiterlesen

25.09.2026 19:03 Wegge/Heselhaus zu EU-Regeln gegen Greenwashing
Umsetzung von EU-Regeln gegen Greenwashing: Koalition schafft pragmatische Lösung für Altwarenbestände Am 27. September 2026 treten neue Regeln in Kraft, nach denen Umweltaussagen in der Werbung oder auf Produktverpackungen jetzt klar und nachvollziehbar belegt werden müssen. Um einen pragmatischen und verhältnismäßigen Umgang mit Altbeständen sicherzustellen, justieren wir nach. Carmen Wegge, rechts- und verbraucherpolitische Sprecherin: „‘Einfach… Wegge/Heselhaus zu EU-Regeln gegen Greenwashing weiterlesen

14.09.2026 17:56 Zollkodex
Jeden Tag kommen Millionen Kleinsendungen aus Drittstaaten in die EU. Die enorme Menge erschwert wirksame Kontrollen erheblich. Allein im Jahr 2024 wurden 4,6 Milliarden Pakete mit einem Warenwert von weniger als 150 Euro in die EU eingeführt – 91 Prozent davon über chinesische E-Commerce-Plattformen. Das sind mehr als doppelt so viele wie noch 2023, als… Zollkodex weiterlesen

Ein Service von websozis.info