Ortsumgehung Kruft kommt

Veröffentlicht am 05.12.2008 in Aktuell

Landtagsabgeordneter Clemens Hoch begrüßt Investitionsentscheidung

„Ich freue mich, dass der Bund zusätzliche Finanzmittel für den Straßenbau bereitgestellt hat“, kommentiert der Landtagsabgeordnete Clemens Hoch die Entscheidung von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD). Diese werden unter anderem für den Neubeginn von Maßnahmen eingesetzt. Das Land Rheinland-Pfalz erachtet drei Baumaßnahmen als besonders wichtig. Eine dieser drei wird die Ortsumgehung der B256 in Kruft sein, versprachen Ministerpräsident Kurt Beck und Verkehrsminister Hendrik Hering dem Abgeordneten Hoch.

Bislang war die Maßnahme zwar im Investitionsrahmenplan enthalten, aber die Finanzzusagen standen noch nicht. „Bund und Land haben hier erfolgreich für die Krufter Bürgerinnen und Bürger zusammengearbeitet, um endlich die dringend notwendige Entlastung durch die Ortsumgehung der B256 zu erreichen“, lobt Hoch die Arbeit der Verkehrsminister Hering und Tiefensee. In vielen Gesprächen hatte in den vergangen Monaten der SPD-Abgeordnete Clemens Hoch bei Verkehrsminister Hendrik Hering für die Ortsumgehung geworben.

Die Bundesregierung hat ein Maßnahmenpaket zur Sicherung von Wachstum und Beschäftigung beschlossen. Sie schafft damit eine Perspektive für die rasche Überwindung der Konjunkturschwäche. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat im Rahmen dieses Maßnahmenpakets ein "Arbeitsplatzprogramm Bauen und Verkehr“ aufgelegt. Der erste Teil des Programms beschleunigt dringliche Verkehrsinvestitionen mit einem Volumen von jeweils 1 Milliarde Euro in 2009 und 2010 aufgelegt. Hierzu zählt auch die Ortsumgehung der B256 in Kruft. Die geplante Umgehung Kruft hat eine Länge von 3,5 Kilometer; die Erstellungskosten (Bau und Grunderwerb) sind mit rund 11 Mio. € beziffert.

Das Land Rheinland-Pfalz hat in den zurückliegenden Jahren die planerischen und baurechtlichen Voraussetzungen dafür geschaffen, dass diese Bundesprojekte jetzt umgesetzt werden können. „Baurecht liegt vor und Geld ist auch bereitgestellt“, so der Abgeordnete Hoch abschließend: „Also kann es endlich losgehen.“

 

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