Kurzarbeit wirkt

Veröffentlicht am 03.03.2009 in Arbeit

Die schwierige Wirtschaftslage schlägt sich deutlich schwächer auf den Arbeitsmarkt nieder, als von vielen Experten befürchtet. Arbeitsminister Olaf Scholz hat schnell und konsequent Vereinfachungen bei der Kurzarbeit durchgesetzt und den Arbeitsmarkt so robuster gemacht.

Insgesamt stieg die Zahl der Arbeitslosen von Januar zu Februar um 63.000 auf 3,5 Millionen. Bereinigt um den Einfluss des harten Winters bleibt ein Zuwachs von 40.000. Aber es sind 66.000 Menschen weniger arbeitslos als im Vorjahresmonat. Ein Grund für die Stabilisierung des Arbeitsmarktes ist die Ausweitung der Kurzarbeit. Diese gibt Unternehmen die Möglichkeit, ihre Beschäftigten bei Auftragsrückgängen zu qualifizieren statt zu entlassen. Für die gekürzten Stunden erhalten die Beschäftigten 60 bis 67 Prozent des Lohnausfalls von der Bundesanstalt für Arbeit erstattet. Die Kurzarbeit habe dem Anstieg der Arbeitslosigkeit „stabilisierend entgegengewirkt“, stellte auch der Chef der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise, fest. Er sieht "im Moment keine Anzeichen" für die pessimistischen Prognosen einiger Experten, dass die Arbeitslosigkeit im Jahresverlauf auf über vier Millionen steigen würde. "Es gibt überhaupt keine Anzeichen für Massenentlassungen", so Weise. Erwartet wird von der BA, dass sich die Arbeitslosenzahl im Jahresmittel bei etwas über 3,5 Millionen einpendelt. Zusätzlich zur Kurzarbeit wirken auch andere Faktoren des zweiten Konjunkturpakets, das auf den Vorschlägen Frank-Walter Steinmeiers basiert. So konnte der Automobilhersteller Opel Kurzarbeit sogar wieder reduzieren, weil die Produktion besser läuft als erwartet. Hier greift die Umweltprämie, die eine starke Nachfrage nach Kleinwagen auslöst. Mehr Infos.
 

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