Sagen Sie uns: "Was ist fair?"

Veröffentlicht am 10.06.2010 in Allgemein

Wir finden es nicht fair, dass gute Jobs durch Leiharbeit verdrängt werden, dass ältere Menschen keine Arbeit finden und dass eine wirkliche Gleichstellung nicht Realität ist.
Darüber wollen wir in der "Zukunftswerkstatt faires Deutschland" reden:

Was ist fair?
Was muss sich in Deutschland ändern, damit es fairer zugeht?

www.wasistfair.de

"Was ist fair?" fragt die SPD und bittet um Antwort. Die jetzt gestartete Dialogkampagne "Faires Deutschland" flankiert die Arbeit der Zukunftswerkstätten. "Wir wollen wissen, was die Menschen fair finden, was sie nicht fair finden und was sie verändern wollen", sagte Generalsekretärin Andrea Nahles bei der Vorstellung der Kampagne.

Die Bürgerinnen und Bürger hätten ein gutes Gespür dafür, wenn Regeln der Fairness in einer Gesellschaft verletzt würden – beispielsweise, wenn Zehntausende junge Menschen ohne Abschluss aus der Schule kommen, wenn Millionen Menschen keine Arbeit finden, oder wenn gezielt Schwache gegen noch Schwächere ausgespielt werden, sagte die SPD-Generalsekretärin. Deshalb gehe es bei der Kampagne vor allem darum, zuzuhören und Alltagserfahrungen der Bürgerinnen und Bürger zusammenzuführen, beschrieb Nahles das Ziel.

"Was ist fair?" wollen die Sozialdemokraten mit Hilfe von vier Postkarten wissen. Sie zeigen typische Schicksale, die jeder kennt – nachgestellte Szenen als Kritik an gesellschaftspolitischen Realitäten: Ein 52jähriger, der für einen jüngeren Zeitarbeiter entlassen wird. Eine zweifache Mutter, die wegen ihrer Kinder im Job ins Abseits gerät. Ein Schüler, der sich keine Nachhilfe leisten kann und dem deshalb der schulische Abstieg droht. Und ein Banker, der einen Bonus bezieht, obwohl er viele Kunden in den Ruin getrieben hat.
Kampagnenplakat: ausgewechselt

Anspruch der Kampagne ist es, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Kriterien für ein faires Deutschland zu erarbeiten. Aus den vielen individuellen Erfahrungen heraus will die SPD dann einen gesellschaftlichen Grundkonsens sichtbar machen, einen neuen Blick auf das Wertegerüst eines fairen Miteinanders eröffnen und nicht zuletzt neue Anknüpfungspunkte für sozialdemokratische Politik gewinnen. Andrea Nahles ermuntert deshalb die Bürgerinnen und Bürger: "Melden Sie sich. Sagen Sie uns Ihre Meinung."

1,7 Millionen Postkarten werden ab dem 10. Juni zum Auftakt der Fußball-Weltmeisterschaft in Gaststätten, Kneipen und an anderen öffentlichen Orten von 100 Städten bundesweit verteilt. Der Kampagnenblog unter www.wasistfair.de macht die Antworten der Postkarten öffentlich. Dort können sich Bürgerinnen und Bürger auch direkt beteiligen.

 
 

Homepage SPD Mayen-Koblenz

Willkommen in Urmitz

Detlev Pilger MdB

YouTube - SPD rlp Vision

Das Wetter in Örms

Besucher:499247
Heute:8
Online:1

16.05.2018 18:40 Bundeshaushalt 2018: Nahles will investieren „…für Chancen und Perspektiven“
Mit kraftvollen Investitionen will Finanzminister Olaf Scholz das Land fit machen für die Zukunft: 23 Prozent mehr als in der letzten Legislaturperiode. Zusätzliche Milliarden gibt es unter anderem für die digitale Ausstattung von Schulen, mehr bezahlbare Wohnungen, für Familien. Ein Haushalt, der das Land voran bringe, betonte SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles am Mittwoch im Bundestag – auch

10.05.2018 17:25 Zur Miete oder im Eigenheim – Mehr bezahlbare Wohnungen
Jeder Mensch hat bei uns Anspruch auf eine bezahlbare Wohnung. Egal ob jung oder alt, Familie oder Single, in der Stadt oder auf dem Land. Darum sorgen wir für faire Mieten – zum Beispiel mit mehr Geld für den sozialen Wohnungsbau. Schutz vor Mietwucher: Wir stellen die Mietpreisbremse schärfer. Künftig müssen Vermieter offenlegen, wie hoch die

08.05.2018 18:50 SPD-Kriminalpolitik zeigt Wirkung
Die heute veröffentlichte Kriminalstatistik für das Jahr 2017 belegt, dass die von der SPD durchgesetzten kriminalpolitischen Maßnahmen wirksam sind. „Wir freuen uns, dass die Anzahl der registrierten Straftaten um fast zehn Prozent gesunken ist. Rückläufig ist auch die Zahl der Gewaltdelikte. Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist erfreulicherweise um 23 Prozent zurückgegangen. Die von uns durchgesetzte

Ein Service von websozis.info