Politische Integration = Integration in die Gesellschaft

Veröffentlicht am 28.10.2009 in AntiFa/Migration
Die Kandidaten und Kandidatinnen der Liste 1 - SPD für die Wahl des Beirats für Migration und Integration Mayen-Koblenz am 8. November 2009 stellen ihr Programm vor

MAYEN-KOBLENZ. „Für uns ist politischen Integration der Schlüssel zur gesellschaftlichen Integration“, erläutert die Spitzenkandidaten der SPD Mayen-Koblenz Zeynep Begen ihren Anspruch an die Wahl zu den Beiräten für Migration und Integration. Am Sonntag den 8. November haben alle Migranten und deutsche mit Migrationshintergrund im Landkreis Mayen-Koblenz die Möglichkeit von Ihrem Wahlrecht für den Beirat für Migration und Integration Gebrauch zu machen.

Die neuen Beiräte für Migration und Integration ersetzen die bisherigen Ausländerbeiräte: Ein viel größerer Kreis hat nunmehr das aktive und passive Wahlrecht. „Integration wird so auch nach dem Erhalt der deutschen Staatsangehörigkeit fortgesetzt“, freut sich die amtierende Vorsitzende des Ausländerbeirates Jacqueline Engel (SPD). Deutsche mit Migrationshintergrund müssen jedoch einen Antrag auf Eintragung ins Wählerverzeichnis stellen. Der Antragsbogen ist in der Kreisverwaltung, den Stadtverwaltungen oder bei den Kandidaten für den Landkreis Mayen-Koblenz erhältlich.

Die SPD Mayen-Koblenz tritt mit einer eigenen Liste an, die von Zeynep Begen aus Urmitz angeführt wird. „Wir werben mit einer gesunden Mischung aus Jung und Alt und den unterschiedlichsten Nationalitäten um das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler“, so Der SPD Kreisvorsitzende Clemens Hoch und Zeynep Begen ergänzt: „Wir sehen einen engen Zusammenhang zwischen politischer Integration und der Integration in die Gesellschaft. Die Integration in die politischen Strukturen unseres Landes ist von wesentlichem Einfluss für die gesellschaftliche Integration. Integration kann nur dort gelingen, wo Migrantinnen und Migranten gleichberechtigte Partizipationsmöglichkeiten haben und diese auch wahrnehmen können.“ Integration als eine Aufgabe für die gesamte Gesellschaft richtet sich die Politik, die gesellschaftlichen Gruppierungen und an jeden Einzelnen. „Unverzichtbar ist das individuelle Engagement der Menschen“, sind sich die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD für die Wahl des Beirates einig: „Zu einem toleranten Zusammenleben gehört unteranderem die Gleichberechtigung von Jugendlichen in der Schule, bei der Vergabe von Ausbildungsplätzen und im Berufsleben. Die Bündelung der Interessen der ausländischen Bürgerinnen und Bürger gegenüber den Behörden sehen wir ebenfalls als wichtig an.“ Die Kandidaten auf der SPD Liste – zum Teil ohne Parteibuch stehen hinter einer aktiven Förderung interkultureller Begegnungen mit dem Ziel bestehende Vorurteile abzuschaffen und Diskriminierungen in allen Bereichen abzubauen.

„Wir sehen uns nicht nur als Mittler zwischen Ausländern und den Verwaltungen, sondern insbesondere als Ansprechpartner für alle ausländischen Bürger und Bürgerinnen unabhängig von Herkunft, politischen Ansichten oder ihrem Status,“ so Zeynep Begen weiter: „Als Ziel unserer Arbeit haben wir uns die Einrichtung einer Beratungsstelle für Ausländer auf Kreisebene und die Stärkung der Rechte und Aufgaben der Ausländervertreter vorgenommen. Umso mehr Rechte den Beiräten für Migration und Integration gebilligt werden desto mehr Chancen hat eine erfolgreiche Integration von Migrantinnen und Migranten in die Gesellschaft. Um unsere Funktion als Vertreter der ausländischen Bürger und der deutschen Bürger mit Migrationshintergrund im Landkreis wahrzunehmen, brauchen wir eine Hohe Wahlbeteiligung! Gehen Sie am 8. November wählen,“ rufen die Kandidatinnen und Kandidaten auf, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen.


Faisal El Kasmi für die SPD Mayen-Koblenz
 
 

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