„Längeres gemeinsames Lernen in der Vordereifel“

Veröffentlicht am 29.06.2010 in Fraktion



SPD-Kreistagsfraktion und SPD-Landtagskandidatin Marina Stieldorf
besuchen Realschule plus in Nachtsheim

NACHTSHEIM/KREIS MYK. Die SPD-Kreistagsfraktion und die SPD-Landtagskandidatin für den Wahlkreis 12 „Mayen“, Marina Stieldorf, zeigten sich nach Ihrem Besuch der Realschule plus St. Stephanus beeindruckt von der Bildungseinrichtung. Begrüßt wurden die Sozialdemokraten vom stellvertretenden Schulleiter Hans-Jürgen Schmitz und der pädagogischen Koordinatorin der St.-Stephanus-Schule, Marie Zeininger, die durch die Räumlichkeiten der Schule und den Neubau der Mensa führten.

Die Schule ist 1997 eine der ersten Regionalen Schulen in der Fläche und 2009 auch eine der ersten Realschulen plus in ganz Rheinland-Pfalz gewesen. Dass heute mehr über 400 Schüler, aus der gesamten Verbandsgemeinde Vordereifel, aber auch aus Mayen und dem benachbarten Landkreis Cochem-Zell, die Schulbank drücken, zeigt aus Sicht der Sozialdemokraten, dass sich die Schule auf einem sehr guten Weg befindet. „Der Zuwachs an Schülern spricht eine klare Sprache und macht deutlich, welche gute pädagogische Arbeit von dem Kollegium und der Schulleitung geleistet wird“, unterstreicht der SPD-Fraktionsvorsitzende Achim Hütten.

„Was uns außerdem überzeugt hat, ist der teil-integrative Ansatz der Schule, die ein längeres gemeinsames Lernen bis zur Klassenstufe 7 in Klassen mit maximal 25 Schülern ermöglicht. Es ist kein Geheimnis, dass wir uns für Mayen-Koblenz mehr Schulen mit (teil-)integrativem Ansatz wünschen, die den Schülern genügend Zeit geben, ihre Persönlichkeit und Talente zu entwickeln.“ In der Stufe 7 erfolgt in Nachtsheim die Aufteilung in den Hauptfächern in zwei Leistungsebenen, die ab der Klassenstufe 8 in abschlussbezogene Klassen („Bildungsgang Berufsreife“ oder „Bildungsgang Realschule“) münden.

Für den Ganztagsbereich der Schule liegen rund 140 Anmeldungen für das neue Schuljahr vor. „Wir begrüßen hier, dass die Schulleitung auf den Elternwillen hin, die Ganztagsschule nicht additiv zum Unterricht, sondern in rhythmisierter Form anbietet. So werden die Schülerinnen und Schüler nach der Mittagspause von Lehrern bei den Hausaufgaben und beim Lernen unterstützt. Außerdem gibt es in der Projektzeit vielseitige Angebote für die Ganztagsschüler. Für uns ist - so wie wir es in Nachtsheim erlebt haben - die Ganztagsschule eben keine Verwahrschule, sondern eine Schule, die der Förderung der Schülerinnen und Schüler dient und zugleich ihre außerschulischen Interessen weckt“, betont Marc Ruland, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion.

Die Einrichtung einer neuen Mensa, sei eine „gute Investition“ des Schulträgers, der Verbandsgemeinde Vordereifel, gewesen. Die seit vielen Jahren praktizierte Budgetierung der Finanzmittel der Schule ist für den stv. Fraktionsvorsitzenden Rolf Schäfer, „ein guter Ansatz, der leider nicht überall an anderen Schulen praktiziert wird. Hier wird der Schulleitung die Möglichkeit durch eigenes wirtschaftlich-verantwortliches Verhalten gegeben, Überschüsse zu erzielen und damit andere zusätzlich Aufgaben und Wünsche zu realisieren“, so Schäfer abschließend.

 
 

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