Argumentation der CDU ist mehr als unglaubwürdig

Veröffentlicht am 16.01.2017 in Landespolitik

Julia Klöckner muss klar Stellung beziehen

 

Die Reaktionen der rheinland-pfälzischen CDU zu Äußerungen des DEHOGA-Präsidenten und Landesvorsitzenden der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Rheinland-Pfalz Gereon Haumann während einer Podiumsdiskussion im Kreis Ahrweiler lassen einige Punkte offen.

Dazu fragt Daniel Stich, Generalsekretär der SPD Rheinland-Pfalz:

„Herr Haumann, nun sollen wirklich die Medien schuld sein? Erst selbst zündeln und wenn es brennt, eilig löschen. Warum haben Sie denn bisher nicht widersprochen? Die Artikel zweier unabhängig voneinander berichtender Zeitungen sind schließlich vom vergangenen Mittwoch. Bis zum späten Freitagnachmittag hielten sie ein Dementi nicht für nötig. Nun ganz plötzlich doch?“

„Erst Julia Klöckner hat jetzt wohl einen Sinneswandel bewirkt. Doch auch Julia Klöckner hatten die Zeitungsberichte bisher nicht gestört. Erst nachdem sie den Aufschrei spürte, sah sie sich zu einem Statement genötigt. Sie ließ vermelden, sie habe nun mit Gereon Haumann, den sie gut kenne, telefoniert. Dabei habe er klargestellt, nicht für eine Koalition mit der AfD geworben zu haben.

Ja, was denn nun, Frau Klöckner? Bezichtigen Sie also auch schon die Medien und sogar Leute aus den eigenen Reihen der Lüge, um ihren engen Vertrauten Haumann zu schützen? Die rheinland-pfälzischen Bundes- und Landtagsabgeordneten Mechthild Heil und Gordon Schnieder hatten sich schließlich bereits von den Äußerungen distanziert, teils sogar schon während der Podiumsdiskussion. Sollen diese sich die Äußerungen ausgedacht haben, auf die sie reagierten? Oder worüber empörten sie sich, wenn Haumann eine CDU-AfD-Koalition gar nicht ins Spiel gebracht haben soll? Ihre Argumentation ist mehr als unglaubwürdig. Hinter wem stehen Sie eigentlich? Hinter den eigenen Abgeordneten oder hinter den mächtigen Wirtschaftsvertretern in der CDU, die es möglichst zu schützen gilt?“, so Stich weiter.

 
 

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