Europa geht uns alle an

Veröffentlicht am 04.05.2009 in Europa

SPD-Kreistagskandidaten im Gespräch mit den SPD Europakandidaten
Den Besuch der rheinland-pfälzischen SPD-Europakandidaten Jutta Steinruck und Norbert Neuser beim Wahlkampfauftakt der SPD in Andernach nutzten die SPD-Kreistagskandidaten Martina Ehrlich (St. Sebastian), Axel Holland (Mülheim-Kärlich) und Christian Diether (Weißenthurm), um sich über aktuelle Entwicklung auf europäischer Ebene zu informieren.

"Für die europäische Sozialdemokratie steht der Mensch im Mittelpunkt. Dafür treten wir ein. In dem entstandenen großen Binnenmarkt darf der Mensch nicht hinter ökonomischen Interessen zurückstehen, wir müssen vergleichbare gute und faire Arbeitsbedingungen schaffen. Denn wir wollen keinen Unterbietungswettbewerb, sondern soziale Standards für alle EU-Bürger“, stellte Jutta Steinruck die Herausforderungen dar. „Und wir sollten nicht vergessen: Wir sind Europa!“
„Aber Europa kommt nicht von selbst. Wir müssen es uns immer wieder erarbeiten“, ergänzte Norbert Neuser. „Wir müssen europäisch und international denken, um ein starkes Europa zu schaffen und zu erhalten. Denn wir alle profitieren davon, z.B. wenn man sich vergegenwärtigt, dass wir inzwischen mehr nach Mittel- und Osteuropa exportieren, als in die USA.“
In Anbetracht der Tatsache, dass mehr als 50% der Bundesgesetze der Umsetzung europäischen Rechts dienen, die auch Folgewirkung für die Kommunen haben können, ist Europa nicht so weit von uns allen entfernt, wie es allgemein empfunden wird. „Europa ist auch für die Kommunalpolitik kein abstraktes Gebilde. Die Auswirkungen europäischen Rechts spüren wir auch in unseren Städten und Gemeinden“, so Axel Holland über die Notwendigkeit, auch aus der Kommunalpolitik heraus europäische Entwicklungen zu verfolgen.
Ebenso entziehen sich Martina Ehrlich und Christian Diether dem europäischen Gedanken nicht: „Es ist auch eine Aufgabe von uns Kommunalpolitikern, den Bürgerinnen und Bürgern Europa zu vermitteln. Nicht als eine Institution, die die Krümmung von Bananen regelt, sondern als eine Gemeinschaft, die die Grundlage für wirtschaftlichen Erfolg und Stabilität im Nachkriegseuropa geschaffen hat.“

 
 

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